Fit für die Schwangerschaft:
Unsere Spezialsprechstunde für Schwangerschaftsberatung in München


Wir wissen, dass die meisten Frauen gesund und gut vorbereitet in die Schwangerschaft starten wollen. Deshalb bieten wir in unserer Praxis in München eine spezielle Sprechstunde für Frauen mit Kinderwunsch an. So können Sie guten Gewissens in die Kinderwunschzeit starten.

Warum zur Kinderwunschärztin in München?

 

Zeit: Sie können in Ruhe all Ihre Fragen von Frau zu Frau klären. Wir hören Ihnen zu.
Ganzheitliche Beratung: Wir interessieren uns für Sie und Ihre Geschichte. Bei der Beratung beziehen wir auf Wunsch auch naturheilkundliche Ansätze ein.
Wissenschaft: Wir sind auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und geben die aktuellen Erkenntnisse direkt an Sie weiter.
Sanfte Verfahren: Sollte eine Behandlung notwendig sein, setzen wir nach Möglichkeit auf sanfte Verfahren. Manchmal hilft es schon, den Zyklus zu beobachten, damit der Schwangerschaftstest endlich positiv ist.
Behandlung aus einer Hand: Alle Gespräche, Untersuchungen und Behandlungen führt unsere Kinderwunsch-Spezialistin durch, die stellvertretende Standortleiterin des Kinderwunschzentrums einer Universitätsklinik war.

jetzt Sie möchten zur Schwangerschaftsberatung in unsere Münchner Praxis kommen und sich und Ihren Körper auf die Schwangerschaft vorbereiten? Wir freuen uns darauf, Sie persönlich zu begleiten!  Online Termin

 

Warum die Vorbereitung auf eine gesunde Schwangerschaft so wichtig ist

In den USA und einigen europäischen Ländern ist das sogenannte „Preconceptional Care“, die Vorsorge vor der Schwangerschaft, schon etabliert. Denn wer sich bereits vor der Empfängnis um das Wohl des Kindes bemüht, hat bessere Chancen auf einen positiven und gesunden Schwangerschaftsverlauf. Viele Studien zeigen, dass so die Komplikationsrate sinkt und es zu weniger Fehlgeburten kommt.

Viele Frauen besprechen Ihren Kinderwunsch jedoch nicht mit dem Frauenarzt, sondern vereinbaren erst bei einem positiven Schwangerschaftstest einen Termin. Bis dahin ist schon viel in der Entwicklung des Embryos passiert. Denn die kritische Phase der frühen Embryonalentwicklung findet bereits zwischen dem 17. und dem 56. Tag nach der Empfängnis statt, zu einer Zeit, in der viele Frauen vielleicht noch gar nichts von ihrer Schwangerschaft wissen. In dieser Phase werden grundlegende Entwicklungsschritte vollzogen, es erfolgt die Anlage der Organe. Die erste pränatale Beratung beim Frauenarzt findet allerdings oft erst am Ende dieser Phase in der 8. bis 10. Schwangerschaftswoche statt. Diese Lücke schließt Preconceptional Care.

 

Schwangerschaftsberatung: Risiken früh abfedern


Es ist sinnvoll, mögliche Risiken früh abzuklären. Deshalb führen wir in unserer Spezialsprechstunde „Fit für die Schwangerschaft“ ein ausführliches Erstgespräch durch.

Was wir prüfen:

  • Grunderkrankungen

    Haben Sie oder enge Verwandte bestimmte Grunderkrankungen? Früher riet man bei speziellen Erkrankungen von einer Schwangerschaft ab. Heute ist es bei einer guten Planung und der Zusammenarbeit mit dem behandelnden Facharzt häufig möglich, trotzdem ein Kind zu bekommen.

  • Medikamente

    Gibt es Medikamente, die Sie hin und wieder oder regelmäßig einnehmen? Wir besprechen, ob Sie die Arzneimittel in der Schwangerschaft bedenkenlos weiternehmen können oder auf andere Medikamente umstellen sollten.

  • Impfstatus

    Sind Sie aktuell gegen Masern und Keuchhusten geimpft? Oft sind die letzten Impfungen schon länger her und müssen aufgefrischt werden. Am besten vor der Schwangerschaft, denn während der Schwangerschaft sind nicht alle Impfungen möglich. Besonders wichtig ist die Impfung gegen Röteln und Windpocken, denn beide Erkrankungen können in der Schwangerschaft zu schweren Komplikationen führen. Im Zweifel können wir eine Antikörperbestimmung im Blut durchführen, um Ihren Impfstatus zu bestimmen.

  • Zahnstatus

    Sind Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch in Ordnung? Oder hat sich – vielleicht unbemerkt – Karies oder Parodontitis entwickelt? An Parodontitis sind viele Deutsche erkrankt, ohne es zu wissen, da die Zahnbettentzündung schmerzlos verläuft. Während einer fortgeschrittenen Schwangerschaft sollten nur dringende Zahnbehandlungen vorgenommen werden, deshalb lassen Sie sich am besten schon davor durchchecken.

  • Infektion

    Leiden Sie unter einer eventuell bislang unentdeckten Infektion? Wir entnehmen einen Vaginalabstrich, um mögliche Infektionen zu erkennen und vor der Schwangerschaft zu behandeln.

  • Krebsvorsorge

    Ist ein aktueller Krebsvorsorgeabstrich (PAP-Abstrich) vorhanden? Er sollte nicht älter als ein Jahr sein.

  • Vitamin D3

    Ein Großteil der Frauen in Mitteleuropa hat einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Immer mehr Studien zeigen, dass Vitamin D die Fruchtbarkeit beeinflusst. Wir testen Ihren Vitamin-D-Spiegel und beraten Sie, ob und wie viel Vitamin D Sie zusätzlich einnehmen sollten. Vielleicht genügen auch ein paar zusätzliche Sonnenstunden, die das Vitamin D im Blut ansteigen lassen. Übrigens beeinflusst Vitamin D auch die männliche Fruchtbarkeit.

  • Schadstoffbelastung

    Sind Sie Schadstoffen ausgesetzt, zum Beispiel weil Sie an einer viel befahrenen Straße leben oder in Ihrem Job mit Chemikalien in Berührung kommen?

 

Zyklus nutzen, um schneller schwanger zu werden

Damit sich Ihr Kinderwunsch bald erfüllt, müssen Sie den richtigen Zeitpunkt für die Befruchtung der Eizelle kennen. Wir erklären Ihnen, wie Ihr Zyklus genau funktioniert und wie Sie Ihren Eisprung berechnen. Bei Bedarf unterstützen wir Sie durch professionelles Zyklusmonitoring. So wissen Sie genau, wann Geschlechtsverkehr am aussichtsreichsten ist und verkürzen die Wartezeit aufs Wunschkind.

 

Wie Sie Ihren Lebensstil anpassen können


Sie können Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft durch das richtige Verhalten deutlich verbessern. Neben der Behandlung von Grunderkrankungen spielt der Lebensstil eine große Rolle.

Vorbereitungen und Verhaltenstipps für die Kinderwunschzeit:

  • Ernährung

    Empfohlen wird, gesund zu essen – nicht nur während, sondern auch schon vor der Schwangerschaft. Eine Umstellung auf mediterrane Kost hilft Studien zufolge, schneller schwanger zu werden. Essen Sie also zum Beispiel lieber Fisch statt Fleisch. Wir erklären Ihnen auch, welche Lebensmittel Sie während der Schwangerschaft besser meiden. Beispielsweise Rohmilchkäse ist für Schwangere ungeeignet, da die Gefahr besteht, sich mit Listerien zu infizieren. Eine Listeriose kann für das ungeborene Kind sehr gefährlich werden.  

  • Nahrungsergänzungs-mittel

    Wir besprechen mit Ihnen, welche Mittel sinnvoll sind. Beispielsweise Folsäure ist essentiell für die Neuralrohrentwicklung des Ungeborenen. Erhält das Baby in den ersten Wochen der Schwangerschaft zu wenig Folsäure, erhöht sich das Risiko eines „offenen Rückens“. Optimalerweise nehmen Sie 400 – 800 ug Folsäure schon 3 Monate vor der geplanten Schwangerschaft ein, damit die Folsäurewerte hoch genug sind. So verringert sich das Risiko für einen Neuralrohrdefekt um 50 Prozent. Denn das Neuralrohr des Embryos schließt sich bereits in der 6. Schwangerschaftswoche.

  • Gewicht

    Sowohl Unter- als auch Übergewicht sind nicht ideal, um schwanger zu werden. Die Chancen auf eine Schwangerschaft sind mit einem BMI zwischen 19 und 25 am besten. Ab einem BMI von 29 verringert sich die Wahrscheinlichkeit deutlich, bald ein Kind zu bekommen. Ein gutes Ausgangsgewicht reduziert außerdem das Risiko für einen Schwangerschaftsdiabetes, eine Präeklampsie, eine Frühgeburt und einen Kaiserschnitt. Das Ausgangsgewicht vor der Schwangerschaft ist für einen gesunden Schwangerschaftsverlauf sogar wichtiger als die Gewichtszunahme, während das Kind heranwächst!

  • Bewegung

    Treiben Sie regelmäßig Sport, aber vermeiden Sie Extremsport. Vor allem Frauen, die schon länger als 3 Monate versuchen, schwanger zu werden, profitieren von sanfter Bewegung. Bereits eine Stunde Jogging oder Walken pro Woche verbessert einer Studie zufolge die Chancen. Frauen mit einem BMI über 25 tun gut daran, sich jeden Tag zu bewegen, um die Effekte zu verstärken.

  • Rauchen

    Rauchen bringt den Hormonhaushalt durcheinander, vermindert die Eizellreserve und verringert die Fruchtbarkeit. Sollten Sie also rauchen, raten wir dazu, ganz damit aufzuhören. So verringern Sie auch das Risiko für Eileiterschwangerschaften und Fehlgeburten.

  • Alkohol

    Verzichten Sie in der Kinderwunschzeit weitestgehend auf Alkohol.

  • Kaffee

    Trinken Sie maximal zwei Tassen Kaffee pro Tag.

Sie können also selbst sehr viel tun, damit Sie bald ein Baby in den Armen halten und fit für die Schwangerschaft werden. Wenn Sie noch mehr tun möchten, unterstützen wir Sie gerne mit ergänzenden Maßnahmen. Dazu gehören eine Ernährungsberatung, Akupunktur und naturheilkundliche Verfahren.

Sie möchten sich auf die Kinderwunschzeit vorbereiten und in unsere Spezial-Sprechstunde zur Schwangerenberatung kommen? Unter 089/123 595 65 oder hallo@kinderwunschaerztin.de erreichen Sie unsere Praxis in München. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich zu begleiten!

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