Was bedeutet “Spermienqualität”?
Unter Spermienqualität versteht man verschiedene Eigenschaften der Spermien, die für die männliche Fruchtbarkeit und eine erfolgreiche Befruchtung eine Rolle spielen. Eine erste Beurteilung erfolgt mit einem Spermiogramm, bei dem unter anderem Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien sowie weitere Eigenschaften des Ejakulats untersucht werden.
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Konzentration (Anzahl)
Sie gibt an, wie viele Spermien pro Milliliter im Ejakulat vorhanden sind. Eine verminderte Anzahl wird als Oligozoospermie bezeichnet, das vollständige Fehlen von Spermien als Azoospermie.

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Beweglichkeit (Motilität)
Spermien müssen sich aktiv und zielgerichtet fortbewegen können, um den Weg zur Eizelle zurückzulegen. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, spricht man von Asthenozoospermie.

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Morphologie (Form)
Hier wird beurteilt, welcher Anteil der Spermien eine unauffällige Form aufweist. Deutliche Auffälligkeiten der Spermienform werden als Teratozoospermie bezeichnet.

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Weitere Parameter des Ejakulats
Zusätzlich werden Ejakulatvolumen, pH-Wert und Verflüssigung beurteilt. Eine erhöhte Zahl von Entzündungszellen kann auf eine Entzündung hinweisen. Ergänzend kann ein MAR-Test Antikörper an Spermien nachweisen, die deren Funktion und Befruchtungsfähigkeit beeinträchtigen können.

Treten mehrere Auffälligkeiten gleichzeitig auf, spricht man von einer Oligoasthenoteratozoospermie (OAT-Syndrom) – einer der häufigsten Ursachen einer eingeschränkten männlichen Fruchtbarkeit. Das Spermiogramm ist die Basisuntersuchung zur Beurteilung der männlichen Fruchtbarkeit und ermöglicht eine standardisierte Beurteilung von Spermienkonzentration, Beweglichkeit und Morphologie.
Qualität und Quantität der Spermien
Für die männliche Fruchtbarkeit ist nicht allein die Anzahl der Spermien entscheidend. Auch ihre Beweglichkeit, Form und funktionellen Eigenschaften spielen eine wichtige Rolle. Ein Spermiogramm liefert deshalb wesentliche Informationen zur Beurteilung der männlichen Fruchtbarkeit, kann jedoch nicht alle Eigenschaften erfassen, die für eine erfolgreiche Befruchtung und Embryonalentwicklung relevant sein können. Bei bestimmten Fragestellungen können weiterführende Untersuchungen wie DNA-Fragmentierungsanalyse, HBA-Test oder CatSper-Test zusätzliche Informationen liefern.
Fruchtbarkeit gezielt verbessern – was wirklich hilft
Da die Bildung und Reifung neuer Spermien mehrere Wochen dauert, zeigen sich Veränderungen meist erst nach etwa zwei bis drei Monaten. Entscheidend sind deshalb langfristige Veränderungen im Alltag.
Nicht jede Einschränkung der männlichen Fruchtbarkeit lässt sich jedoch allein durch Ernährung und Lebensstil verbessern. Bei auffälligen Werten ist eine gezielte medizinische Abklärung sinnvoll.
1. Ernährung
Eine ausgewogene, möglichst wenig verarbeitete Ernährung kann die Spermienbildung unterstützen und oxidativen Stress reduzieren.
Wichtige Nährstoffe für die Spermienqualität sind:
- Zink – wichtig für Spermienbildung und Hormonstoffwechsel
- Selen – beteiligt an Spermienbildung und Schutz vor oxidativem Stress
- Vitamin C und E – wichtige Antioxidantien
- Omega-3-Fettsäuren – wichtig für Zellmembranen und Spermienfunktion
- Folsäure – wichtig für Zellteilung und DNA-Synthese
Idealerweise werden diese Nährstoffe über eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Fisch und hochwertigen pflanzlichen Ölen aufgenommen.
Nahrungsergänzungsmittel können bei einem Mangel oder in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Eine pauschale hoch dosierte Einnahme ist jedoch nicht grundsätzlich empfehlenswert und sollte individuell abgestimmt werden.
Neben einer nährstoffreichen Ernährung ist es ratsam, den Konsum von Zucker, Transfetten, zum Beispiel aus Fast Food und Fertiggerichten, sowie Alkohol zu reduzieren, da diese die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen können.
2. Gewicht und Bewegung
Übergewicht kann den Hormonhaushalt und damit auch die Spermienproduktion beeinflussen. Insbesondere Bauchfett fördert die Umwandlung von Testosteron in Östrogen. Auch Entzündungsprozesse, Insulinresistenz und oxidativer Stress können die Spermienqualität beeinträchtigen.
Bereits eine moderate Gewichtsabnahme und regelmäßige Bewegung können Stoffwechsel und Hormonbalance positiv beeinflussen. Entscheidend sind langfristige Veränderungen statt kurzfristiger Diäten.
3. Rauchen und Alkohol
Nikotin und andere Bestandteile des Tabakrauchs erhöhen oxidativen Stress und können Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien beeinträchtigen. Auch eine erhöhte DNA-Fragmentierung wird bei Rauchern häufiger beobachtet. Dabei gilt: Je mehr geraucht wird, desto stärker können die Auswirkungen sein.
Bei Kinderwunsch ist es deshalb sinnvoll, möglichst vollständig auf Zigaretten und andere Tabakprodukte zu verzichten. Auch eine Reduktion ist ein guter erster Schritt.
Vor allem regelmäßiger hoher Alkoholkonsum kann die Spermienproduktion, Samenqualität und den Hormonhaushalt beeinträchtigen. Für einen gelegentlichen oder moderaten Konsum ist dagegen bislang keine eindeutige Verschlechterung der männlichen Fruchtbarkeit nachgewiesen.
Wer seine Spermienqualität bestmöglich unterstützen möchte, sollte Alkohol daher möglichst gering halten und insbesondere regelmäßigen höheren Konsum und Rauschtrinken vermeiden.
4. Testosteron und Anabolika
Testosteronpräparate und anabole Steroide können die körpereigene Spermienproduktion deutlich reduzieren oder sogar vollständig unterdrücken. Das gilt auch für Testosteron, das beispielsweise zum Muskelaufbau oder im Rahmen einer Hormontherapie eingenommen wird.
Bei aktuellem oder zukünftigem Kinderwunsch sollte eine Testosterontherapie deshalb immer ärztlich besprochen werden.
5. Stress und Schlaf
Chronischer Stress kann den Hormonhaushalt beeinflussen. Anhaltend erhöhte Stresshormone wie Cortisol können die Testosteronproduktion und damit auch die Spermienbildung beeinträchtigen. Zudem wird Stress mit Veränderungen von Spermienkonzentration, Beweglichkeit und Qualität in Verbindung gebracht.
Auch ausreichend Schlaf ist wichtig: Ein großer Teil der täglichen Testosteronproduktion findet während des Schlafs statt. Dauerhafter Schlafmangel oder ein stark gestörter Schlafrhythmus können deshalb den Testosteronspiegel und die Spermienqualität ungünstig beeinflussen. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und bewusste Erholungsphasen können helfen, Stress zu reduzieren und einen gesunden Hormonhaushalt zu unterstützen.
6. Hitze und Umweltfaktoren
Für eine optimale Spermienbildung benötigen die Hoden eine etwas niedrigere Temperatur als der restliche Körper. Häufige oder länger anhaltende Überwärmung kann die Spermienproduktion und ‑qualität vorübergehend beeinträchtigen.
Vermeiden Sie deshalb möglichst:
- häufige sehr heiße Bäder und längere intensive Hitzeexposition
- den Laptop über längere Zeit direkt auf dem Schoß
- starke oder regelmäßige berufliche Hitzeexposition
Auch Umweltchemikalien können eine Rolle spielen. Bestimmte hormonell wirksame Stoffe – sogenannte endokrine Disruptoren – werden mit Veränderungen der Spermienqualität in Verbindung gebracht. Dazu gehören beispielsweise Phthalate und andere Weichmacher aus Kunststoffen sowie bestimmte Pestizide.
Die Belastung lässt sich im Alltag nicht vollständig vermeiden. Sinnvoll ist es aber, Lebensmittel möglichst wenig in Kunststoff zu erhitzen, unnötigen Kontakt mit Weichmachern zu reduzieren und bei beruflichem Umgang mit Chemikalien auf geeignete Schutzmaßnahmen zu achten.
7. Ejakulationsfrequenz und Timing
Auch die Häufigkeit der Ejakulation beeinflusst die Spermienqualität. Bei längeren Abstinenzzeiten steigt zwar häufig die Spermienkonzentration im Ejakulat, gleichzeitig können jedoch Beweglichkeit und DNA-Qualität ungünstiger sein. Spermien für die fruchtbaren Tage über längere Zeit „aufzusparen“, ist daher nicht sinnvoll.
Bei Kinderwunsch empfehlen wir regelmäßigen Geschlechtsverkehr – etwa alle zwei bis drei Tage, in der fruchtbaren Phase gerne auch häufiger. Sehr häufige Ejakulationen können zwar die Spermienzahl pro Ejakulat reduzieren, verschlechtern die Fruchtbarkeit aber nicht grundsätzlich.
Vor einem Spermiogramm gelten dagegen definierte Karenzzeiten, damit die Ergebnisse zuverlässig beurteilt und miteinander verglichen werden können.
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Fruchtbarkeit frühzeitig im Blick
Ob vorsorglicher Fruchtbarkeitscheck oder bereits bestehender Kinderwunsch: Wir untersuchen die männliche Fruchtbarkeit individuell und beraten Sie zu sinnvollen nächsten Schritten.
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Umfassende Spermiendiagnostik
Vom klassischen Spermiogramm bis zu weiterführenden Untersuchungen beurteilen wir nicht nur Anzahl, Beweglichkeit und Form, sondern bei Bedarf auch funktionelle Eigenschaften und die DNA-Qualität der Spermien.
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Hauseigenes Andrologie-Labor
Die Untersuchungen erfolgen direkt in unserem eigenen Andrologie-Labor – für kurze Wege, abgestimmte Abläufe und eine zuverlässige Diagnostik.
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Persönliche ärztliche Beratung
Wir betrachten Ihre Ergebnisse im Zusammenhang mit Lebensstil, Vorgeschichte und Kinderwunsch und besprechen individuell, welche weiteren Untersuchungen oder Maßnahmen sinnvoll sind.
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Moderne Reproduktionsmedizin
Lässt sich die Spermienqualität nicht ausreichend verbessern, stehen uns moderne reproduktionsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um den Kinderwunsch gezielt zu unterstützen.
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Digital & unkompliziert
Von der Terminbuchung bis zur Befundübermittlung gestalten wir die Abläufe digital, datenschutzkonform und unkompliziert.
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Zentral in München
Unser Privatzentrum liegt im Herzen Münchens und ist mit flexiblen Terminmöglichkeiten gut in den Alltag integrierbar.
Kosten für das Einfrieren von Spermien in München
Die Kosten richten sich nach den individuell erforderlichen Leistungen. Vor einer Kryokonservierung ist in der Regel ein Spermiogramm sinnvoll, um die Samenqualität zu beurteilen
Zur KostenübersichtDie Probengewinnung erfolgt in unserem Münchner Privatzentrum in ruhiger, geschützter Atmosphäre. Die anschließende Analyse erfolgt in unserem hauseigenen Andrologie-Labor und wird fachärztlich ausgewertet. Den Befund erhalten Sie in der Regel innerhalb von etwa fünf Tagen verschlüsselt per E‑Mail.
Termin vereinbarenSie gewinnen die Samenprobe diskret zu Hause und bringen sie anschließend innerhalb von maximal 40 Minuten in unser Kinderwunschzentrum. Wir stellen Ihnen vorab ein geeignetes Gefäß zur Verfügung und informieren Sie über den Ablauf. Die Analyse erfolgt in unserem hauseigenen Andrologie-Labor und wird fachärztlich ausgewertet. Den Befund erhalten Sie in der Regel innerhalb von etwa fünf Tagen verschlüsselt per E‑Mail.
Termin vereinbarenDie Kryokonservierung umfasst die Untersuchung, Aufbereitung und das Einfrieren der Samenzellen. Zusätzlich können Kosten für die erforderliche Infektionsserologie sowie die anschließende Lagerung anfallen.
Termin vereinbarenFür die Langzeitlagerung der kryokonservierten Spermien fallen bei unserer FERTILA GmbH Kosten von etwa 380 € pro Jahr an. Zusätzlich wird bei der Einlagerung bzw. Entnahme eine Bearbeitungsgebühr von 75 € berechnet.
Keine Fix- oder Pauschalpreise: Wir rechnen auf der Grundlage der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Gemäß GOÄ dürfen wir Ihnen für medizinische Leistungen keine Fix- oder Pauschalpreise nennen. Die genannten Preise sollen Orientierung geben und sind typisch für die genannten Behandlungen.
Evtl. Umsatzsteuerpflicht: Ärztliche Leistungen können umsatzsteuerpflichtig sein (derzeit 19%). Das trifft zu, falls nach erfolgter Diagnostik keine medizinische Indikation bzw. gesicherte Diagnose vorliegt und es sich deshalb nicht um eine Heilbehandlung im engeren Sinne handelt. Dies kann insbesondere bei Social Freezing Behandlungen der Fall sein, aber auch bei der Behandlung von Single-Mums und gleichgeschlechtlichen Paaren.
Gerne stellen wir Ihnen vorab für die geplante Behandlung detaillierte Kosteninformationen zur Verfügung. So können Sie eine Kostenübernahme durch ihre Private Krankenversicherung (PKV) vorab bestmöglich abklären. Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) erstatten die Kosten in unserem Zentrum nicht.
Das sagen unsere Patientinnen und Patienten
Häufig gestellte Fragen zur Spermienqualität
Wie lange dauert es, bis sich die Spermienqualität verbessert?
Da die Neubildung und Reifung von Spermien mehrere Wochen dauert, zeigen sich Veränderungen meist erst nach etwa zwei bis drei Monaten. Maßnahmen wie eine gesündere Ernährung, Gewichtsreduktion, weniger Alkohol oder der Verzicht auf Nikotin sollten deshalb über mehrere Monate beibehalten werden. Je nach Ursache kann es auch länger dauern, bis sich Veränderungen im Spermiogramm zeigen.
Wie kann man die Spermienqualität testen?
Die wichtigste Untersuchung ist zunächst ein Spermiogramm. Dabei werden unter anderem Anzahl, Konzentration, Beweglichkeit und Form der Spermien beurteilt. Ein normales Spermiogramm erfasst jedoch nicht alle Eigenschaften, die für eine Befruchtung wichtig sind. Bei bestimmten Fragestellungen können deshalb weiterführende Untersuchungen wie ein DNA-Fragmentierungstest, HBA-Test oder CatSper-Test sinnvoll sein.
Welche Nahrungsergänzungsmittel können die Spermienqualität verbessern?
Für die Spermienbildung sind unter anderem Zink, Selen, Folsäure, Omega-3-Fettsäuren sowie die Vitamine C und E wichtig. Nahrungsergänzungsmittel können insbesondere bei einem nachgewiesenen Mangel oder in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Eine pauschale hoch dosierte Einnahme ist jedoch nicht grundsätzlich empfehlenswert und sollte individuell abgestimmt werden. Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich.
Welchen Einfluss hat Stress auf die Spermienqualität?
Chronischer Stress kann den Hormonhaushalt beeinflussen und über erhöhte Cortisolspiegel die Testosteronproduktion beeinträchtigen. Dadurch können sich auch Spermienproduktion und Spermienqualität verändern. Häufig kommen weitere Faktoren wie Schlafmangel, wenig Bewegung oder eine unausgewogene Ernährung hinzu.
Kann sich ein schlechtes Spermiogramm wieder normalisieren?
Ja. Spermienwerte können schwanken und sich beispielsweise nach Infekten, bei Veränderungen des Lebensstils oder nach Behandlung einer zugrunde liegenden Ursache wieder verbessern. Ein auffälliges Spermiogramm sollte deshalb in der Regel kontrolliert und ärztlich eingeordnet werden. Bei deutlich eingeschränkten Werten kann eine weiterführende Diagnostik sinnvoll sein.
Ab wann spricht man von männlicher Unfruchtbarkeit?
Von männlicher Unfruchtbarkeit spricht man, wenn trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs über einen Zeitraum von etwa zwölf Monaten keine Schwangerschaft eintritt und die Ursache ganz oder teilweise beim Mann liegt. Die Diagnose basiert dabei nicht auf einem einzelnen Laborwert, sondern auf wiederholten Untersuchungen und einer umfassenden medizinischen Einordnung. Auch bei eingeschränkter Spermienqualität ist eine Schwangerschaft in vielen Fällen weiterhin möglich – gegebenenfalls mit unterstützenden Maßnahmen.
Verändert sich die Spermienqualität mit dem Alter?
Ja, auch beim Mann kann die Spermienqualität mit zunehmendem Alter abnehmen – allerdings meist weniger deutlich als bei der Frau. Beweglichkeit und Qualität der Spermien können sich verschlechtern, gleichzeitig können DNA-Schäden häufiger auftreten. Dadurch kann es länger dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt. Einen festen Zeitpunkt, ab dem die männliche Fruchtbarkeit deutlich abnimmt, gibt es jedoch nicht.
Kann man trotz schlechter Spermienqualität schwanger werden?
Ja. Auch bei eingeschränkten Spermienwerten kann eine natürliche Schwangerschaft möglich sein. Wie hoch die Chancen sind, hängt davon ab, welche Parameter betroffen sind und wie ausgeprägt die Einschränkung ist. Bleibt eine Schwangerschaft aus, können je nach Befund eine Insemination, IVF oder ICSI infrage kommen.