Wel­chen Ein­fluss hat der TSH-Wert auf den Kin­der­wunsch?

Die Schild­drü­se bil­det Hor­mo­ne, die zahl­rei­che Stoff­wech­sel­pro­zes­se im Kör­per beein­flus­sen und auch für den weib­li­chen Zyklus und die Fort­pflan­zung eine Rol­le spie­len. Aus­ge­präg­te Stö­run­gen der Schild­drü­sen­funk­ti­on kön­nen des­halb auch bei Kin­der­wunsch rele­vant sein.

Der wich­tigs­te Labor­wert zur ers­ten Beur­tei­lung der Schild­drü­sen­funk­ti­on ist das TSH (Thy­reo­idea-sti­mu­lie­ren­des Hor­mon). Ist der Wert auf­fäl­lig, kön­nen wei­te­re Unter­su­chun­gen wie die Bestim­mung des frei­en Schild­drü­sen­hor­mons fT4 und – je nach Fra­ge­stel­lung – von Schild­drü­sen­an­ti­kör­pern sinn­voll sein.

Ob eine Unter­su­chung der Schild­drü­se bei Kin­der­wunsch erfor­der­lich ist, hängt von der indi­vi­du­el­len Situa­ti­on ab. Beson­ders rele­vant ist sie bei­spiels­wei­se bei einer bereits bekann­ten Schild­drü­sen­er­kran­kung, ent­spre­chen­den Beschwer­den oder auf­fäl­li­gen Vor­be­fun­den.

Schild­drü­se, TSH und Frucht­bar­keit bei Kin­der­wunsch

TSH, T3 und T4: So wird die Schild­drü­sen­funk­ti­on gesteu­ert

TSH (Thy­reo­idea-sti­mu­lie­ren­des Hor­mon) wird in der Hirn­an­hangs­drü­se gebil­det und steu­ert die Pro­duk­ti­on der Schild­drü­sen­hor­mo­ne. Sinkt deren Kon­zen­tra­ti­on im Blut, wird in der Regel mehr TSH aus­ge­schüt­tet und die Schild­drü­se zur Bil­dung der Hor­mo­ne T4 (Thy­ro­xin) und T3 (Tri­jod­thy­ro­nin) ange­regt. Steigt die Kon­zen­tra­ti­on der Schild­drü­sen­hor­mo­ne, sinkt wie­der­um die TSH-Aus­schüt­tung.

Die­ser Regel­kreis wird zusätz­lich durch das im Hypo­tha­la­mus gebil­de­te TRH (Thy­reo­tro­pin-Releasing-Hor­mon) gesteu­ert. Da TSH emp­find­lich auf Ver­än­de­run­gen der Schild­drü­sen­funk­ti­on reagiert, ist es der wich­tigs­te Labor­wert für deren ers­te Beur­tei­lung. Bei auf­fäl­li­gem TSH kön­nen wei­te­re Wer­te, ins­be­son­de­re fT4, zur Ein­ord­nung her­an­ge­zo­gen wer­den.

Wel­che TSH-Wer­te bei Kin­der­wunsch und Schwan­ger­schaft emp­foh­len wer­den

Der TSH-Wert wird im Blut bestimmt und anhand des Refe­renz­be­reichs des jewei­li­gen Labors beur­teilt. Ein ein­zel­ner Grenz­wert gilt dabei nicht für jede Lebens­si­tua­ti­on glei­cher­ma­ßen. Auch Alter, Schwan­ger­schaft und eine bereits bestehen­de Schild­drü­sen­er­kran­kung kön­nen bei der Beur­tei­lung eine Rol­le spie­len.

In der Schwan­ger­schaft ver­än­dert sich die Schild­drü­sen­funk­ti­on unter ande­rem durch den Ein­fluss des Schwan­ger­schafts­hor­mons hCG. Nach der aktu­el­len deut­schen Leit­li­nie gilt ein TSH-Wert von 4,0 mU/l als obe­re Refe­renz­gren­ze, sofern kei­ne geeig­ne­ten regio­na­len bezie­hungs­wei­se labor­spe­zi­fi­schen Refe­renz­wer­te für Schwan­ge­re vor­lie­gen. Ein TSH-Wert über 2,5 mU/l bedeu­tet daher nicht auto­ma­tisch, dass eine Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on vor­liegt oder behan­delt wer­den muss.

Auch bei Kin­der­wunsch gilt nicht für jede Frau pau­schal ein TSH-Ziel­wert unter 2,5 mU/l. Anders kann die Situa­ti­on bei­spiels­wei­se bei einer bereits bekann­ten und behan­del­ten Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on sein. Hier kön­nen vor und wäh­rend einer Schwan­ger­schaft nied­ri­ge­re the­ra­peu­ti­sche Ziel­wer­te ange­strebt wer­den. Die Ein­ord­nung soll­te des­halb immer anhand der indi­vi­du­el­len Aus­gangs­si­tua­ti­on erfol­gen.

Schild­drü­sen­an­ti­kör­per und Hash­i­mo­to: Was bei Kin­der­wunsch wich­tig ist

Bei einer Hash­i­mo­to Thy­reo­idi­tis rich­tet sich das Immun­sys­tem gegen Bestand­tei­le der Schild­drü­se. Typisch sind ins­be­son­de­re Anti­kör­per gegen die Thy­re­oper­oxi­da­se (TPO-Anti­kör­per). Auch Thy­reo­glo­bu­lin-Anti­kör­per (Tg-Anti­kör­per) kön­nen auf­tre­ten. TRAK (TSH-Rezep­tor-Anti­kör­per) spie­len dage­gen vor allem bei Mor­bus Base­dow eine Rol­le.

Eine Bestim­mung von Schild­drü­sen­an­ti­kör­pern ist bei Kin­der­wunsch jedoch nicht grund­sätz­lich bei jeder Frau erfor­der­lich. Ent­schei­dend sind die indi­vi­du­el­le Vor­ge­schich­te, die Schild­drü­sen­funk­ti­on und bereits vor­lie­gen­de Befun­de. Auch ein posi­ti­ver TPO-Anti­kör­per­be­fund bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass eine Behand­lung mit Schild­drü­sen­hor­mo­nen not­wen­dig ist.

Bei einem erhöh­ten TSH-Wert wer­den zur wei­te­ren Ein­ord­nung ins­be­son­de­re das freie T4 (fT4) und – je nach Befund – TPO-Anti­kör­per bestimmt. Ob eine Behand­lung mit Levo­thy­ro­xin sinn­voll ist, hängt unter ande­rem davon ab, ob eine mani­fes­te oder laten­te Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on vor­liegt, wie hoch der TSH-Wert ist und ob bereits eine Schwan­ger­schaft besteht oder eine Schild­drü­sen­er­kran­kung behan­delt wird.

Für Frau­en mit nor­ma­ler Schild­drü­sen­funk­ti­on und posi­ti­ven TPO-Anti­kör­pern lässt sich dage­gen nicht pau­schal ablei­ten, dass eine vor­sorg­li­che Behand­lung mit Levo­thy­ro­xin die Frucht­bar­keit oder den Schwan­ger­schafts­ver­lauf ver­bes­sert. Die Ent­schei­dung soll­te des­halb indi­vi­du­ell getrof­fen wer­den.

Gut zu wis­sen: In Deutsch­land gehört die Unter­su­chung auf eine ange­bo­re­ne Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on zum Neu­ge­bo­re­nen-Scree­ning. Dafür wird in den ers­ten Lebens­ta­gen unter ande­rem TSH aus einer Tro­cken­blut­pro­be bestimmt.

Frucht­bar­keits­test für Frau­en für zu Hau­se

Die Schild­drü­sen­funk­ti­on kann bei Kin­der­wunsch eine Rol­le spie­len. TSH gehört des­halb zu den sie­ben Hor­mon­wer­ten, die unser Frucht­bar­keits­test für Frau­en erfasst. Neben TSH wer­den AMH, FSH, LH, Öst­ra­di­ol, Pro­lak­tin und Tes­to­ste­ron bestimmt. Die Ergeb­nis­se wer­den fach­ärzt­lich aus­ge­wer­tet und ver­ständ­lich für Sie ein­ge­ord­net – bequem von zuhau­se aus.

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Hypo­thy­reo­se und laten­te Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on: The­ra­pien & Behand­lungs­mög­lich­kei­ten

Eine Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on wird in der Regel mit Levo­thy­ro­xin (L‑Thyroxin) behan­delt. Das Medi­ka­ment ersetzt das Schild­drü­sen­hor­mon T4, das der Kör­per bei einer Unter­funk­ti­on nicht in aus­rei­chen­der Men­ge bil­det. Die benö­tig­te Dosis wird indi­vi­du­ell anhand der Schild­drü­sen­wer­te ange­passt.

Bei einer laten­ten Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on – also einem erhöh­ten TSH-Wert bei nor­ma­lem fT4 – ist dage­gen nicht in jedem Fall eine Behand­lung erfor­der­lich. Ob Levo­thy­ro­xin sinn­voll ist, hängt unter ande­rem von der Höhe des TSH-Wer­tes, wei­te­ren Schild­drü­sen­be­fun­den sowie davon ab, ob eine Schwan­ger­schaft besteht oder geplant ist.

Frau­en mit einer bereits bekann­ten und behan­del­ten Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on soll­ten ihre Schild­drü­sen­wer­te mög­lichst vor einer geplan­ten Schwan­ger­schaft kon­trol­lie­ren las­sen. Levo­thy­ro­xin kann und soll bei bestehen­der Behand­lungs­in­di­ka­ti­on auch wäh­rend der Schwan­ger­schaft wei­ter ein­ge­nom­men wer­den. Da der Bedarf an Schild­drü­sen­hor­mo­nen in der Schwan­ger­schaft häu­fig steigt, sind regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len wich­tig und die Dosis muss gege­be­nen­falls ange­passt wer­den.

Ursa­chen für einen nied­ri­gen oder hohen TSH-Wert

Ein TSH-Wert außer­halb des Refe­renz­be­reichs kann auf eine ver­än­der­te Schild­drü­sen­funk­ti­on hin­wei­sen. Für die wei­te­re Ein­ord­nung wer­den ins­be­son­de­re die frei­en Schild­drü­sen­hor­mo­ne, vor allem fT4, berück­sich­tigt.

Ein ernied­rig­ter TSH-Wert kann auf eine Schild­drü­sen­über­funk­ti­on (Hyper­thy­reo­se) hin­wei­sen. Mög­li­che Ursa­chen sind bei­spiels­wei­se:

  • Mor­bus Base­dow
  • eine Schild­drü­sen­au­to­no­mie, bei­spiels­wei­se durch auto­no­me Kno­ten

Mor­bus Base­dow ist eine Auto­im­mun­erkran­kung, bei der Anti­kör­per gegen den TSH-Rezep­tor (TRAK) die Schild­drü­se sti­mu­lie­ren und dadurch eine ver­stärk­te Pro­duk­ti­on von Schild­drü­sen­hor­mo­nen aus­lö­sen kön­nen. Die Erkran­kung kann neben der Schild­drü­se auch ande­re Orga­ne betref­fen, ins­be­son­de­re die Augen.

Ein erhöh­ter TSH-Wert kann dage­gen auf eine Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on (Hypo­thy­reo­se) hin­wei­sen. Eine häu­fi­ge Ursa­che ist die Hash­i­mo­to Thy­reo­idi­tis, eine Auto­im­mun­erkran­kung der Schild­drü­se. Ob tat­säch­lich eine behand­lungs­be­dürf­ti­ge Unter­funk­ti­on vor­liegt, hängt jedoch nicht vom TSH-Wert allein ab.

Sym­pto­me einer Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on

Eine Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on kann sich durch unter­schied­li­che und häu­fig unspe­zi­fi­sche Beschwer­den bemerk­bar machen. Gera­de bei Kin­der­wunsch oder einer geplan­ten Schwan­ger­schaft kann es wich­tig sein, eine bestehen­de Schild­drü­sen­er­kran­kung früh­zei­tig zu erken­nen und gege­be­nen­falls zu behan­deln.

Mög­li­che Sym­pto­me einer Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on sind:

  • Müdig­keit
  • tro­cke­ne Haut
  • Ver­stop­fung
  • Mus­kel- oder Gelenk­schmer­zen
  • ver­mehr­tes Frie­ren und Käl­te­emp­find­lich­keit
  • Kon­zen­tra­ti­ons- und Gedächt­nis­stö­run­gen
  • Zyklus­ver­än­de­run­gen

Da die­se Beschwer­den auch zahl­rei­che ande­re Ursa­chen haben kön­nen, lässt sich eine Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on nicht anhand der Sym­pto­me allein fest­stel­len. Zur Abklä­rung wer­den die Schild­drü­sen­wer­te im Blut bestimmt.

Hash­i­mo­to Thy­reo­idi­tis und Kin­der­wunsch

Die Hash­i­mo­to Thy­reo­idi­tis ist eine Auto­im­mun­erkran­kung der Schild­drü­se. Dabei rich­tet sich das Immun­sys­tem gegen Bestand­tei­le des Schild­drü­sen­ge­we­bes. Im Ver­lauf kann die Funk­ti­on der Schild­drü­se abneh­men und eine Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on ent­ste­hen. Typisch sind ins­be­son­de­re erhöh­te TPO-Anti­kör­per; auch Thy­reo­glo­bu­lin-Anti­kör­per (Tg-Anti­kör­per) kön­nen nach­weis­bar sein.

Hash­i­mo­to tritt bei Frau­en im gebär­fä­hi­gen Alter rela­tiv häu­fig auf und kann des­halb auch bei Kin­der­wunsch eine Rol­le spie­len. Schild­drü­sen­funk­ti­ons­stö­run­gen kön­nen unter ande­rem den Zyklus und die Frucht­bar­keit beein­flus­sen. Stu­di­en zei­gen zudem Zusam­men­hän­ge zwi­schen einer auto­im­mu­nen Schild­drü­sen­er­kran­kung und ver­schie­de­nen repro­duk­ti­ven Fak­to­ren. Wie stark die Schild­drü­sen­au­to­im­mu­ni­tät unab­hän­gig von der eigent­li­chen Schild­drü­sen­funk­ti­on die Frucht­bar­keit beein­flusst, ist jedoch nicht abschlie­ßend geklärt.

Bei Kin­der­wunsch ist des­halb vor allem ent­schei­dend, ob die Schild­drü­se aus­rei­chend Hor­mo­ne pro­du­ziert. Besteht bei Hash­i­mo­to eine behand­lungs­be­dürf­ti­ge Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on, wird die­se mit Levo­thy­ro­xin behan­delt und die Ein­stel­lung der Schild­drü­sen­wer­te soll­te bereits vor einer Schwan­ger­schaft über­prüft wer­den. Posi­ti­ve Schild­drü­sen­an­ti­kör­per allein bedeu­ten dage­gen nicht auto­ma­tisch, dass eine Behand­lung mit Levo­thy­ro­xin erfor­der­lich ist.

Postpar­ta­le Thy­reo­idi­tis: Schild­drü­sen­fehl­funk­ti­on nach der Schwan­ger­schaft

Die postpar­ta­le Thy­reo­idi­tis ist eine ent­zünd­li­che Auto­im­mun­erkran­kung der Schild­drü­se, die inner­halb des ers­ten Jah­res nach einer Geburt auf­tre­ten kann. Sie betrifft etwa 5–10 % der Frau­en nach einer Schwan­ger­schaft; bei bestimm­ten Risi­ko­grup­pen ist sie häu­fi­ger.

Typi­scher­wei­se kann zunächst eine Pha­se mit erhöh­ten Schild­drü­sen­hor­mon­wer­ten auf­tre­ten, gefolgt von einer Pha­se mit Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on. Nicht alle Frau­en durch­lau­fen jedoch bei­de Pha­sen. Man­che haben aus­schließ­lich eine Über- oder eine Unter­funk­ti­ons­pha­se.

In der frü­hen Pha­se kön­nen bei­spiels­wei­se Herz­klop­fen, Unru­he, Schlaf­stö­run­gen oder Gewichts­ver­lust auf­tre­ten. In der spä­te­ren Unter­funk­ti­ons­pha­se sind Müdig­keit, Gewichts­zu­nah­me, Ver­stop­fung, tro­cke­ne Haut oder depres­si­ve Ver­stim­mung mög­lich. Da eini­ge die­ser Beschwer­den auch im Wochen­bett häu­fig vor­kom­men, wird die Erkran­kung nicht immer sofort erkannt.

Die postpar­ta­le Thy­reo­idi­tis ähnelt immu­no­lo­gisch der Hash­i­mo­to Thy­reo­idi­tis und ist häu­fig mit TPO-Anti­kör­pern ver­bun­den. Ob eine Behand­lung not­wen­dig ist, hängt von der Pha­se und der Aus­prä­gung der Beschwer­den ab. Bei vie­len Frau­en nor­ma­li­siert sich die Schild­drü­sen­funk­ti­on inner­halb von 12 bis 18 Mona­ten wie­der; bei einem Teil bleibt jedoch eine dau­er­haf­te Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on bestehen.

Quel­len und wei­ter­füh­ren­de Lite­ra­tur:

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DEGAM / AWMF. S2k-Leit­li­nie „Erhöh­ter TSH-Wert in der Haus­arzt­pra­xis“, AWMF-Regis­ter­num­mer 053–046.

Pop­pe K, Biss­chop P, Fugaz­zo­la L et al. 2021 Euro­pean Thy­ro­id Asso­cia­ti­on Gui­de­line on Thy­ro­id Dis­or­ders pri­or to and during Assis­ted Repro­duc­tion. Euro­pean Thy­ro­id Jour­nal. 2021;9(6):281–295. doi: 10.1159/000512790.

PoppeK,Bisschop PH, Fugaz­zo­la L, Mint­zio­ri G, Unua­ne D & Weg­ho­fer A Euro­pean Thy­ro­id Asso­cia­ti­on gui­de­line on thy­ro­id dis­or­ders pri­or to and during assis­ted repro­duc­tion. Euro­pean Thy­ro­id Jour­nal 2020 9 281–295.
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