Spezielle Verhütungsberatung in München:
Welche Pille passt zu mir?


Die Pille gehört zu den sichersten und am häufigsten verwendeten Verhütungsmitteln. Bei korrekter Anwendung werden im Schnitt nur 3 von 1.000 Frauen pro Jahr ungewollt schwanger. Allerdings erschwert die unüberschaubare Anzahl an Präparaten die Wahl der jeweils richtigen Pille. Wir bieten eine spezielle Verhütungsberatung in unserer Münchner Praxis an und stehen Ihnen mit unserem Fachwissen gerne zur Seite.

 

Warum zu Frau Dr. Mann?


Sie als Patientin …

haben genug Zeit, in einer ruhigen Atmosphäre all Ihre Fragen zu klären. Von Frau zu Frau!
werden von einer Frauenärztin beraten, die Fortbildungen für andere Gynäkologen zum Thema Verhütung gibt
erhalten eine umfassende Beratung, die alle wichtigen Begleitumstände berücksichtigt. Alter, Tabakkonsum, Vorerkrankungen und Gewicht entscheiden, ob und welche Pille die richtige für Sie ist.

 

jeztz Sie möchten unsere Verhütungsberatung in München in Anspruch nehmen? Wir freuen uns darauf, Sie persönlich zu begleiten!  Online Termin

Verhütungsberatung: Ist die Pille das Richtige für mich?

Es gibt vereinzelt Frauen, die die Pille nicht nehmen sollten. Dazu gehören zum Beispiel Frauen mit Erkrankungen wie:

- extremem Bluthochdruck
- Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen Thromboembolien in der Vergangenheit
- Blutgerinnungsstörungen
- Migräne mit Aura (Gesichtsfeldeinschränkungen)
- Diabetes mellitus mit Gefäßschädigungen
- hohen Blutfettwerten

Bei manchen Frauen ist zu diskutieren, ob die Pille das richtige Verhütungsmittel ist. Dazu zählen etwa Frauen, die

- einen BMI über 30 haben
- älter als 35 sind
- rauchen
- Bluthochdruck haben
- unter Herzerkrankungen wie Vorhofflimmern leiden
- an Migräne erkrankt sind

Treffen mehrere Faktoren zu, wird von der Pille als Verhütungsmittel abgeraten. Auch wenn Sie unter bestimmten Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Übelkeit, Verstimmungen, Brustspannen oder Kopfschmerzen leiden, ist zu überlegen, ob Sie das Präparat wechseln oder auf eine andere Verhütungsmethode umsteigen sollten.

 

Bei welchen Erkrankungen und Beschwerden ist die Pille nützlich?

Neben der Verhütung hat die Pille eine Reihe positiver Nebeneffekte. So kann sie sehr gut bei Blutungsstörungen, sehr schmerzhaften Blutungen und Zyklusunregelmäßigkeiten eingesetzt werden. Die Pille führt zu regelmäßigen Abbruchblutungen und reduziert meistens deutlich die Menstruationsschmerzen. Mithilfe der Pille kann die Menstruationsblutung zum Beispiel bei Urlauben oder wichtigen Ereignissen verschoben werden.

Auch beim häufigen prämenstruellen Syndrom verbessert eine bestimmte Pille die Symptome, wie Unterbauchkrämpfe, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen, die viele Frauen einige Tage vor Beginn der Regelblutung beeinträchtigt. Manche Frauen leiden auch unter einer zyklusabhängigen Migräne, die durch einen Östrogenabfall bedingt ist. Die Pille kann ihn abfedern und zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik führen.

Häufig wird die Pille bei Akne eingesetzt, die durch eine Hyperandrogenämie bedingt ist. Die Pille führt zu einer verringerten Produktion und Freisetzung männlicher Hormone in den Eierstöcken, die Akne oder starke Behaarung begünstigen können. Beim PCO-Syndrom hilft die Pille, den Zyklus zu regulieren, eine regelmäßige Blutung zu induzieren und Akne und Behaarung zu verbessern.

Auch bei Endometriose kann die Pille zum Einsatz kommen. Sie kann die Schmerzen bei der Blutung reduzieren und verhindert Rezidive von Endometriosezysten nach einer Operation.

Welche Pille hat das geringste Risiko für Nebenwirkungen?

Es gibt rund 130 verschiedene orale Verhütungsmittel. Die klassische Pille besteht aus einem Östrogen- und einem Gestagenanteil. Die verschiedenen Präparate unterscheiden sich in der Dosierung des Östrogens, in der Kombinationsart und in der Art des Gestagens. Die Gestagene werden in „Generationen“ eingeteilt. Viel diskutiert wird in diesem Zusammenhang das erhöhte Thromboserisiko unter der Pilleneinnahme. Wichtig zu wissen ist, dass das Risiko für eine Thrombose je nach Pille unterschiedlich hoch ist. Die Pillen mit dem niedrigsten Thromboserisiko sind Pillen, die die Gestagene Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat enthalten.

Je nach Risikoprofil und möglichen gewünschten positiven Nebeneffekten wählen wir die richtige Pille für Sie aus. Natürlich beraten wir Sie auch gerne zu weiteren Verhütungsmethoden.

 

 

Wenn Sie unsere Verhütungsberatung in Anspruch nehmen möchten, sind wir gerne für Sie da. Unter 089/123 595 65 oder hallo@kinderwunschaerztin.de erreichen Sie die Praxis in München. Unsere Frauenärztin freut sich auf das Beratungsgespräch und beantwortet gerne alle Ihre Fragen rund um die Verhütung!

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